Schulsanitätsdienst

Projektleitung
Martin Leibold

Kooperationspartner
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.


Unsere Aufgaben:

  • Erste Hilfe leisten
  • Verbandskasten kontrollieren und auffüllen
  • bei Krankheiten unterstützen
  • wir helfen bei Verletzungen/Unfällen
  • Dokumentation im Verbandbuch und das Schreiben von Dienstplänen
  • unsere Mitschülerinnen und Mitschülern bei Fragen rund um die Erste Hilfe informieren
  • Unterstützung bei Sportfesten und anderen Schulveranstaltungen
  • Dienst übernehmen

Was ist der Schulsanitätsdienst?

Schüler/-innen, die in Erster Hilfe ausgebildet sind, stellen im Rahmen des Schulsanitätsdienstes – mit Herrn Leibold und weiteren Kooperationslehrkräften – die Erstversorgung im Falle von Unfällen, Verletzungen, Krankheit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sicher. Die Schulsanitäter/-innen vertiefen und erweitern ihr Wissen zur Ersten Hilfe ständig. In diesem Sinne ist das primäre Ziel des Schulsanitätsdienstes zu helfen. Damit fördert und unterstützt er unsere Kinder und Jugendliche mit dem Ziel, Selbstbestimmung und Verantwortungsbewusstsein zu stärken.

Wer kann Schulsanitäterin und Schulsanitäter werden?

Schulsanitäterin und Schulsanitäter kann jede Schülerin/jeder Schüler ab Klassenstufe 7 werden, die/der erfolgreich eine Erste-Hilfe-Grundausbildung (acht Stunden) abgeschlossen hat. Diese wird innerhalb der Schule oder extern bei den Johannitern absolviert werden.

Was tun Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter?

Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter leisten, einem Dienstplan folgend, Erste Hilfe an der Werner-von-Siemens Schule. Das heißt, sie helfen kompetent und schnell bei Unfällen, Verletzungen oder Krankheiten und sind bei Sportfesten oder anderen Schulveranstaltungen vor Ort.

Sie dokumentieren ihre Einsätze im Verbandbuch und sind zusammen mit den Lehrkräften für das Sanitätsmaterial zuständig. Außerdem weisen sie auf Gefahrenquellen hin und/oder beseitigen diese. Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter sind trotz ihrer Jugend ernstzunehmende Helferinnen und Helfer, denn sie haben eine fundierte Ausbildung genossen.

Der Schulsanitätsdienst wirkt sich positiv auf das Schulleben aus

  • Soziale Aspekte – Steigerung des Verantwortungsgefühls und der Hilfsbereitschaft unter den Schülerinnen und Schülern – Verbesserung des sozialen Klimas in der Schule
  • Pädagogische Aspekte – Förderung des Verantwortungsbewusstseins und der Hilfsbereitschaft der Schüler/-innen – Positive Verstärkung durch die Erfahrung, gebraucht zu werden und gelerntes Wissen praktisch anzuwenden – Förderung des Bewusstseins für die eigene Gesundheit durch die themenbezogene Beschäftigung mit dem menschlichen Körper – Einübung eines sorgsamen Umgangs mit Sachwerten – Erweiterung des Schulangebotes um eine soziale Arbeitsgemeinschaft, in der man für das Leben lernt
  • Praktische Aspekte Unfallverhütung und somit Reduzierung von Unfällen – Bereitstellung von Ersthelferinnen und Ersthelfern und somit Entlastung der Lehrer/-innen – Steigerung der Sicherheit an der Schule – Instandhaltung und Verwaltung der Sanitätsmaterialien und des Sanitätsraumes

Die Mitarbeit im Schulsanitätsdienst hat für die Schüler/-innen viele Vorteile:

  • Schüler/-innen lernen Verantwortungsübernahme sowie überlegtes Handeln auch und gerade in kritischen Situationen
  • Schüler/-innen erkennen frühzeitig Gefahrenpotentiale und lernen mit diesen umzugehen
  • Das Bewusstsein helfen zu können trägt zu der Entwicklung eines stärkeren Selbstbewusstseins bei
  • Die Schüler/-innen können kompetent Erste Hilfe leisten und sicher in Notfällen agieren
  • Die Schüler/-innen begreifen das Helfen als Wert menschlichen Zusammenlebens. Die Schüler/-innen können ihre Sozialkompetenz (weiter-) entwickeln
  • Die Schüler/-innen lernen eine sinnvolle Form der Freizeitbeschäftigung kennen und erhalten die Möglichkeit zur beruflichen Orientierung